Versuchsbeispiel Ballonpumpe | Drucken |

 

Es wird benötigt:
1 kleine Flasche, 1 Luftballon, 1/2 TL Natron, 3 EL Essig, 1 Trichter, 1 Pipette, 1 Teelöffel

Das Experiment

In den Luftballon ca. 1/2 Teelöffel Natron einfüllen. Das geht mit einem Trichter gut. Der Trichter muss dazu trocken sein. Deshalb zuerst das Pulver in den Luftballon geben, da die Kinder sonst schnell den Trichter zum Einfüllen des Essigs in die Flasche verwenden.

Anschließend mit Hilfe der Pipette in die kleine Flasche ca. 3 Esslöffel Essig geben. Wenn keine Pipette vorhanden ist, kann auch der Trichter zur Hilfe genommen werden.

Den Luftballon vorsichtig auf die Flasche stülpen. Dabei sollte das Natronpulver noch nicht in die Flasche fallen. Wenn der Luftballon auf der Flasche ist, den Ballon anheben, sodass das Natronpulver in den Essig in der Flasche fällt.

Was passiert?

In der Flasche beginnt es zu schäumen und der Luftballon wird von dem sich entwickelnden Gas aufgeblasen. Je nachdem wie viel Natron und Essig eingesetzt wurden, ist die Gasentwicklung unterschiedlich stark.

Erklärung

Natron (Natriumhydrogencarbonat) reagiert im Sauren mit Wasser (hier Essig, der aus Essigsäure + Wasser besteht) zu Kohlendioxid. Kohlendioxid ist ein Gas, das aus dem Gemisch heraussprudelt. Eine Flüssigkeit wird zu einem Gas umgesetzt. Da Gas wesentlich mehr Platz beansprucht als Flüssigkeit , entsteht durch die Gasentwicklung in der Flasche ein Überdruck. Die Glaswände der Flasche können sich nicht ausdehnen. Aber der Luftballon bietet Platz für das entstehende Gas. Er dehnt sich aus und nimmt das Gas auf. Ein schönes Beispiel, um zu zeigen, dass in einem scheinbar „leeren" Raum doch etwas (hier Kohlendioxid) vorhanden ist.

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